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GKV Qualitätssicherung Medizinische Rehabilitation

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Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger bei der Qualitätssicherung

Die ehemaligen Spitzenverbände der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung, der ehemalige Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), die ehemalige Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) und die Bundesknappschaft haben sich im Oktober 1999 im Rahmen einer gemeinsamen "Erklärung zur Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung in der medizinischen Rehabilitation" darauf verständigt, dass die Qualitätsergebnisse aus den jeweiligen QS-Verfahren gegenseitig anerkannt werden. Damit sind Einrichtungen einerseits verpflichtet an dem QS-Verfahren des Reha-Trägers teilzunehmen, der den größten Belegungsanteil in der Einrichtung stellt (Hauptbeleger), andererseits wird damit vermieden, dass sie an mehreren QS-Verfahren teilnehmen müssen. Jede Fachabteilung bzw. Rehabilitationseinrichtung muss nur an einem Verfahren teilnehmen.

Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Erklärung wurden bereits zahlreiche Aktivitäten initiiert, um die QS-Verfahren bzw. die eingesetzten Instrumente im GKV-Verfahren und im Verfahren der Rentenversicherung (RV) zu harmonisieren. Im Bereich der Strukturqualität gelangt bereits ein weitestgehend einheitlicher Erhebungsbogen zum Einsatz, die dahinter stehenden Qualitätsanforderungen sind einheitlich ausgestaltet. Auch im Bereich der Prozessqualität konnten die beiden bestehenden QS-Verfahren inhaltlich angepasst werden. In den Bereichen der Prozess- und Ergebnisqualität bestehen zwischen den Verfahren Unterschiede. Möglichkeiten zur Angleichung in diesen Bereichen werden von den Rehabilitationsträgern auf Bundesebene beraten.

Dem Gedanken - die Qualitätssicherung zukünftig über alle Rehabilitationsträger hinweg nach gleichen Grundsätzen auszugestalten - folgend, wurde auch die Qualitätsvereinbarung nach § 20 SGB IX auf der Ebene der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) abgeschlossen. Hier werden rehabilitationsträgerübergreifend die Anforderungen und Grundsätze der Qualitätssicherung in der Rehabilitation geregelt, nach denen sich alle QS-Verfahren (GKV, RV, UV) zu richten haben.

Ansprechpartner

Meinolf Moldenhauer

Projektkoordinator beim GKV-Spitzenverband
Telefon 030 206288-3130
Fax 030 206288-83130
E-Mail senden

Anja Dänner

Projektkoordinatorin beim GKV-Spitzenverband
Telefon 030 206288-3132
Fax 030 206288-83132
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